Handlungsort/ Setting: die Stadt

Projizierter Ort/ Projected place: keine

Route: keine

Handlungszeit/ Time of action: Ende der 1990er Jahre

Marker: keine

die Stadt

“Ein Mann hieß TraugottEr hatte winzige Augen und ein ledernes GesichtWenn er sprachhörten die Leute wegAls Kind hatte Traugott am liebsten Vaters Beerdigung gespielt. Ein anderer Mann in einer anderen Stadt hieß eben­falls TraugottVon ihm hieß eser habe eine ange­nehmeruhige Stimme. Der erste Traugott war manchmal so verzweifeltdaß er sich lange nicht mehr wusch. Der zweite Traugott nahm sich an einem schönen Tag das Leben.” (S. 31)

“In der Morgendämmerung beginnen die Frauen zu knetensie formen menschengroße Brote in Gestalt ihrer MännerDann wird Brot für Brot in den Ofen
geschoben und sorgfältig überwachtwährend sich der Brotgeruch über die ganze Stadt ausbreitet.” (S. 40)

“Frau fährt oft ziellos in eine fremde Stadt, um zu weinen.” (S. 56)

“Im Hotel Glück taucht Hans unterniemand kennt sein VersteckEr reist ohne Gepäckin der fremden Stadt kauft er sich neue UnterwäscheBevor er wieder nach Hause zurückkehrtwirft er sie in den Fluß. Jadie Stadt hat einen FlußZu Hause heißt Hans Robert.” (S. 66)

“Er nimmt sich vormorgen die Stadt ein wenig kennenzulernen. Nimmt sich vormorgen herauszufindenob es sich lohntin dieser fremden Stadt zu weinen. Am nächsten Tag bleibt Hans lange im Zimmer. Du erzählst nie etwas über dichsagt seine Frau oft. Auf der Straße bleibt Hans stehen und schaut fremden Menschen ins Gesicht.” (S. 67)

“Es eilten sofort viele Menschen herbeiaber die Frau blieb reglos liegen.Es hat sich niemand mehr bewegt seitherobwohl die Frau eine Fremde war und diese Stadt nicht liebte.” (S. 100)

 

 

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