Handlungsort/ Setting: Deutschland

Projizierter Ort/ Projected place: Toskana, der Osten

Route: keine

Handlungszeit/ Time of action: an einem Abend

Marker: keine

Zirkus

“Ein Abend im Zirkus mit der ganzen Familie: für einen Augenblick war der Alltag zwar nicht wirklich vergessen, aber in Begleitung von Francesco von einer Art magischem Schleier umhüllt.” (S. 8)

Toskana

“Und ich hörte die gelle stille der ungarischen Puszta, den Schatten der Toskana, und die ruhige Ordnung der kleinen, von Odette behüteten Welt in seinem bescheidenen Wohnwagen.” (S. 11)

der Osten

“Francesco sagte, dass er schon als Kind mit seinen Eltern und Brüdern in der Pferdekutsche durch ganz Europa von Süd nach Nord und von Ost nach West gezogen ist. Vielleicht war es das, was ich in seiner Stimme hörte, irgendwas vom Klappern der Hufen auf den staubigen Straßen des Ostens auf denen später die Panzer der Nazis rollten und dann jene der roten Armee.” (S. 9)

die Straße

“Durch Straßen lief ich, die Gebäude standen eng ich machte mich größer, war ein Boxer und wünschte, ich könnte durch die Häuser gehen, den anderen beim Abendessen zuschauen oder dabei, wie sie sich tot stellten, wenn ich sie schlüge. Ich lief allein, in meinem Kopf begleitete mich Musik, leise Musik, zwischen hohen Gebäuden.” (S. 34)

Studentenzimmer

“In mir war keine Ruhe und auch sonst nichts, auf das ich mich in meiner gerade bezogenen Studentenbude zurücklehnen konnte: es fehlte so viel Boden unter den Füßen, als ich in der Stadtrevue herumblätterte um einen Film, eine Party oder irgendetwas zu finden, was zerstreuen würde. Ein Gefühl der Lähmung befiel mich, eine Art seelische Aphasie, wohin fliehen – vor wem auch immer, vor mir selbst, oder vor einem eventuellen Telefonat” (S. 38)

das Kino

“Ich lief bald die Universitätsstraße hoch, überquerte die Luxemburger und sah von Weitem die Verkleideten vor dem Kino im Uni-Center für ein “Rocky Horro Picture Show” Ticket Schlange stehen. Ging dann weiter an einem Parkplatz vorbei, ich glaube ich wollte zur Zülpicher ins Kaffee Krümel Schach spielen, das wäre eine Option gewesen um vor mich selbst das Gesicht zu wahren.” (S. 38)

Bahnhof Ehrenfeld

“Es war eine Nacht, so schwarz wie alle anderen. Über uns das stete Rauschen der Aggregate, Züge in ihren Depots, unbeleuchtet. In den Häusern gegenüber, zugezogene Gardinen, Ritzen in Rollos, bläulich ein Bildschirm, hier und da. (…) Zwischen unzähligen Fahrrädern lehnt ein Lattenrost an der Wand, fast alle Streben gebrochen, oben drauf hatte jemand eine LP-Hülle von Michael Jackson gestellt, die Platte fehlt. Bad. Seltsam diese Kombination von Dingen.” (S. 58)

Lombardsbrücke

“Lahmer Tag. Denn gestern, als sie aus dem Theater kamen, holten sie Misi, Hagedorn und Dietl ab! Wir tranken eine Falsche Sherry bei uns und fuhren dann nach St. Pauli, in die “Bar Celona”, zu “Barbara” und in noch ein anderes schräges Lokal. Kamen gegen 5 Uhr morgens ziemlich betrunken heim.” (S. 62)

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