Handlungsort/ Setting: Bukarest

Projizierter Ort/ Projected place: kein

Route: Westen – Osten

Handlungszeit/ Time of action: 2000

Marker: Italien, Bușteni

Bukarest

 „Ist die brave Simone jetzt auch schon im Ostgeschäft?“ (S. 16)
„Bukaret-Skeptiker“ (S. 78): „skeptisches Bild von Bukarest (…) Nach dem Motto: Bukarest ist nicht Neuseeland. Bukarest ist Bukarest. In Neuseeland erwarten einen die Wunder der Welt, in Bukarest hielten sich die Seltsamkeiten bereit.“ (S. 17)

 „übergroße Werbetafeln am Straßenrand“ (S. 18);
„hier gibt es mittlerweile alles, die gesamte Palette“ (S. 80);

„Man kann die Stadt als Museum betrachten. Alles ist Vergangenheit und alles will Gegenwart sein“ (S. 115)
„In Bukarest muss man nicht das Neuste kennen, sondern vor allem das, was es immer schon gab und was immer noch gilt. Man muss wissen, mit wem man zu reden hat und wo man etwas rüberschiebt. Es ist das Bukarester Repertoire, und darauf kommt es an. Wer dieses Repertoire kennt, müsste mit seinem Anliegen, was immer es sein mag, durchkommen können.“ (S. 277),

„Staub ist überall“ (S. 61)

„ihr Auge an das neue Straßenbild gewöhnen“ (S. 63)

„vor ihren Augen fahren Autos in einem Tempo, als wollten sie einander jagen“ (S. 63)

Bukarest – Hotel

„Bukarester Glanzzeit“ (S. 42) 
„Bukarest war hotelmäßig immer noch Durchschnitt. Das Außergewöhnliche war hier noch nicht angekommen“ (S. 78)

Bukarest – Boulevard

„Das Zitronengelb breitet sich überall aus. Es wächst die Fassaden hoch, die jahrzehntelang wegen Schimmel, Schmutz und Schlendrian unsichtbar geblieben sind.“ (S. 20)

„alles lag am Boulevard. Die Tanzschule, die Kinos, die Kirche. Am Boulevard war das Leben, am Boulevard war der Tod. Das Palaver vom Leben und das Schweigen über den Tod“ (S. 37)

Bukarest – Stadtpark

„wo früher die Tafeln der Besten standen“ (S. 60)
 „Ort von Legenden und legendären Rendezvous, von Liebesschwüren und Schlagertexten“ (S. 63)
 „Geschichtenerzähler, die alles zur Anekdote erklären“ (S. 63) 

Bukarest – Villa der Großeltern

„eine Innenstadtvilla, gleich hinter den großen Häuserblocks der dreißiger Jahre“ (S. 38)

Bukarest – Tangobar

„alles im Stil der dreißiger Jahre“ (S. 90)

„Der Besuch der Tanzschule war eine Art Widerstand.“ (S. 36); sie entstammte „der echten Welt, der wirklichen, der Welt vor den Kommunisten“ (S. 36)
„ominöse Tanzschulabende“ (S. 36) „die Aura des Geheimnisvollen“ umgab; „sie wurden zur Verschwörung, zur Tangoverschwörung“ (S. 36)

„So war Bukarest… früher einmal …. Tango (Zeilen aus Sarasa)“ (S. 80); Vicky: „Bauhaus-Architektur, psychologischer Roman, Tango“ (S. 83)

Bukarest – Kirche

„steht jetzt hinter dem Boulevard, aber wird weiterhin als die Kirche am Boulevard betrachtet“ (S. 37)
„das Kirchlein sollte den Blick des Diktators nicht weiter stören, wenn er mit seiner Wagenkolonne über den gesperrten Boulevard brauste“ (S. 61) – er schaffte es nicht, die Kirche „zu Staub“ zu erklären, denn die Mitarbeitern hatten freie Hand und schafften sie nur aus dem Auge des Diktators; seine Architekten haben die Kirche verschoben: „die Sache galt als Beweis für den Leistungsstand der rumänischen Ingenieurkunst“ (S. 62)

Bukarest – Artium

„eines jener superteuren Wohnhäuser, die noch in den Neunzigern in der Innenstadt von Neureichen für Neureiche errichtet wurden. Nach dem bewährten architektonischen Prinzip des potenten Bauherrn: Es soll aussehen wie“(S. 53)
“grüne Tapete, dunkle Schränke, lackiertes Holz, in den Vitrinen: Pozellan, runder Esstisch” (S. 56)

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